Kunterbunt zum Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar

Kunterbunt zum Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar
„Kreuz und queer und kunterbunt“ zum Tag der Kinderhospizarbeit   Der Tag der Kinderhospizarbeit fällt in diesem Jahr auf das Karnevalswochenende, so dass der Ambulante Kinderhospizdienst Osnabrück mittendrin und kunterbunt Teil des Osnabrücker Ossensamstag Zuges sein wird.     Am 10. Februar findet alljährlich der Tag der Kinderhospizarbeit statt. An diesem Tag werfen wir den Blick auf die rund 55.000 Familien, in denen ein Kind, ein Jugendlicher oder ein junger Erwachsener lebensverkürzend erkrankt ist. In diesem Jahr fällt der Tag der Kinderhospizarbeit auf den Osnabrücker Ossensamstag und der Ambulante Kinderhospizdienst Osnabrück wird mit einer rund 50-köpfigen Fuß- und Rollstuhltruppe Teil des Karnevalszuges sein.   „Wir möchten bunt sein, wir möchten laut sein - für unsere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die durch eine lebensverkürzende Erkrankung vor so vielen Herausforderungen des Lebens stehen, “ erklärt Chung Yin. Tang, Leitender Koordinator aus dem Ambulanten Kinderhospizdienst Osnabrück   Wie passt das zusammen, Kinderhospizarbeit und Karneval? „Wir betrachten es als so wichtig, dass unsere Familien und ihr persönliches Schicksal mitten in der Gesellschaft bleiben. In eine bunte Gesellschaft gehören auch die Themen Krankheit und Tod, dafür möchten wir einstehen und sichtbar sein,“ beschreibt C. Tang, die Motivation aller Beteiligten. „Gleichzeitig ist es uns ein Anliegen zu zeigen, dass bei all der Schwere, Leichtigkeit und Humor eine wichtige Rolle spielen,“ schließt C. Tang.   Unter dem Motto „Hospiz bewegt“ und begleitet von einer Hula Hoop Truppe wird der bunte Trupp durch die Osnabrücker Stadt ziehen. Betroffene Familien, Geschwisterkinder, Haupt- und Ehrenamtliche werden die Kinderhospizarbeit sichtbar machen.   Der Ambulante Kinderhospizdienst begleitet Familien in denen ein Kind, ein jugendlicher oder ein junger Erwachsener lebensverkürzend erkrankt ist. Die Begleitung kann ab dem Tag der Diagnose erfolgen und ist für die Familien kostenfrei. Rund 70 extra für diese Aufgabe umfangreich qualifizierte Ehrenamtliche stehen hier in der Region an der Seite der Familien.