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Stationäre Versorgung

Im Osnabrücker Hospiz werden alle Menschen ungeachtet ihrer Kultur, Religion und Weltanschauung aufgenommen. Größtmögliche Selbstbestimmung und Freiraum für Individualität kennzeichnen den Alltag unserer Gäste und geben dennoch die Sicherheit einer Einrichtung mit kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Raum für eine freiwillige Auseinandersetzung über Leben und Sterben.

Ansprechpartner

Doris Homölle

Doris Homölle

Pflegedienstleitung

  • Telefon: 0541 / 350 55 30
  • Telefax: 0541 / 350 55 31
Monika Loth

Monika Loth

Stellvertretende Pflegedienstleitung

  • Telefon: 0541 / 350 55 30
  • Telefax: 0541 / 350 55 31
Ursula Frühauf

Ursula Frühauf

Psychosoziale Leitung

  • Telefon: 0541 / 350 55 40
  • Telefax: 0541 / 350 55 31
Für Informationen und Anmeldungen stehen wir montags bis freitags von 8.30 bis 16.00 Uhr gerne zur Verfügung.
Informationsbesuche sind nach Vereinbarung kurzfristig möglich.

Pflege und Begleitung

Unsere individuelle Pflege und Begleitung richtet sich an den persönlichen Bedürfnissen der Gäste aus. Sie ist geprägt vom ganzheitlichen Leitgedanken unserer palliativen Versorgung.
Pflege

Pflege

Unsere Gäste werden nach aktuellen palliativpflegerischen Erkenntnissen versorgt. Im Hospiz arbeiten ausschließlich examinierte Pflegefachkräfte mit der Palliativ-Care-Ausbildung. Neben weiteren Zusatzqualifikationen, wie beispielsweise dem Schmerz- und Wundmanagement, der basalen Stimulation, Kinästhetik oder auch Aromatherapie ist uns und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die stetige Fortbildung ein großes Anliegen. Daher ist gewährleistet, dass pflegerische Probleme und krankheitsbedingte Symptome wie Schmerzen, Übelkeit, Luftnot oder Unruhe sofort erkannt und sowohl konventionell als auch alternativ behandelt werden können.
 
Für jeden Gast ist eine kontinuierliche Bezugspflegekraft zuständig. Gemeinsam mit dem behandelnden Arzt bespricht diese die Maßnahmen zur Symptomkontrolle und weiteren Behandlung. Vorbeugende ärztliche Anordnungen erleichtern auch in schwierigen Situationen das Handeln.
 
Gleichzeitig beinhaltet die bedürfnisorientierte Pflege das Ernstnehmen seelischer Nöte, mit Gesprächen und der Bereitschaft, während der Begleitung gemeinsam schwierige Situationen auszuhalten.

Der würdevolle Umgang mit den Verstorbenen wie auch die behutsame Begleitung der Zugehörigen liegen uns sehr am Herzen.

Ergotherapie

Ergotherapie

Ergotherapeuten arbeiten überall dort, wo Menschen in ihrer Handlungsfähigkeit im Alltag eingeschränkt sind. Das Osnabrücker Hospiz ist eines der ersten Hospize, das diesen Ansatz der ergotherapeutischen Arbeit in der stationären Begleitung eingesetzt hat.

Unsere Ergotherapeutin unterstützt die Gäste dabei, ihren Alltag auf Wunsch so aktiv wie möglich zu gestalten. So vielfältig, wie die Bedürfnisse unserer Gäste sind, so umfangreich und individuell ist das Spektrum der ergotherapeutischen Angebote: Beispiele reichen von der Einrichtung des Zimmers mit persönlichen Gegenständen, der Pflege lieb gewonnener Lebensgewohnheiten, Natur erleben, kreativen Tätigkeiten wie Backen, Basteln oder Malen bis zur Begleitung der Zugehörigen.

Ärzte

Ärzte

Unsere Gäste werden nach den aktuellen palliativmedizinischen Erkenntnissen versorgt. Da für jeden Gast die Möglichkeit der freien Arztwahl besteht, wird vor der Aufnahme besprochen, welcher Arzt die medizinische Versorgung übernehmen soll. Sie kann vom vertrauten Hausarzt weitergeführt oder durch einen unserer kooperierenden Palliativmediziner übernommen werden.

Die Ärzte arbeiten eng mit den Pflegenden zusammen und besprechen mit ihnen vorbeugende medizinische Anordnungen, um gezielt auf mögliche Situationen reagieren zu können.

Die Ärzte führen regelmäßig Visiten durch und sind jederzeit erreichbar. Somit sind unsere Gäste auch bei akuten Veränderungen stets sicher versorgt.

Psychosoziale Begleitung

Psychosoziale Begleitung

Sich wie zu Hause fühlen – das möchten wir als Psychosoziales Team durch ein aufmerksames, freundliches Miteinander, Gesprächsbereitschaft zu Alltags- und Problemthemen und bei der Umsetzung von Wünschen oder besonderen Anliegen fördern.
 
Unsere Angebote richten sich gleichermaßen an schwerkranke und sterbende Menschen wie an Angehörige und Freunde, die auch hier die wichtigsten Lebensbegleiter bleiben. Emotionaler Beistand und Unterstützung können Entlastung bieten, Sicherheit vermitteln, den Hospizalltag gestalten.
 
Da im Hospiz eine intensive und außergewöhnliche Zeit des Lebens geteilt wird, bestehen ebenfalls psychosoziale Angebote zu späteren Trauergesprächen und zur Trauerbegleitung sowie zur Teilnahme am Erinnerungscafé.

Trauerbegleitung
Hauswirtschaft

Hauswirtschaft

Für Wohnlichkeit und eine angenehme Atmosphäre sorgen unsere hauswirtschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Beim Anrichten und Zubereiten der Speisen berücksichtigen sie die individuellen Bedürfnisse der Gäste. Unterstützt werden sie von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter des Freiwilligen Sozialen Jahres bzw. Bundesfreiwilligendienstes.

Arbeit von Ehrenamtlichen

Ehrenamtliche Begleitung

Viele Hospizgäste und ihre Zugehörigen wünschen sich Menschen, die hier und da eine Aufgabe übernehmen, die individuelle Wünsche und lieb gewordene Gewohnheiten unterstützen oder einfach nur da sind. In der Pflege werden Ehrenamtliche nicht eingesetzt. Durchschnittlich arbeiten sie einmal in der Woche für einige Stunden im Hospiz und bringen Einfühlungsvermögen, Spontanität und soziale Kompetenz mit.

Ehrenamt
Aufnahmekriterien
Finanzierung
Bei Aufnahme benötigt

Aufnahmekriterien

In den Rahmenvereinbarungen sind die Aufnahmebedingungen für das Stationäre Hospiz geregelt.

Eine Aufnahme in das Stationäre Hospiz ist möglich, wenn

  • die Erkrankung unheilbar und soweit fortgeschritten ist, dass die Lebenserwartung auf wenige Tage bis Monate begrenzt ist.
  • aufgrund des Krankheitsbildes ein hoher palliativer Versorgungsbedarf besteht.
  • eine Krankenhausbehandlung (im Sinne des §39 SGB V) nicht erforderlich ist.
  • die notwendige Versorgung im eigenen Haushalt oder einer vollstationären Einrichtung nicht gewährleistet werden kann.
  • die Hospizversorgung vom Betroffenen erwünscht ist.
Der Hospizaufenthalt kommt insbesondere bei folgenden Erkrankungen in Betracht:
  • onkologische Erkrankungen
  • Vollbild der Infektionskrankheit AIDS
  • neurologische Erkrankungen
  • chronische Nieren-, Herz-, Verdauungstrakt- oder Lungenerkrankungen

Finanzierung

Für eine Aufnahme ist grundsätzlich unerheblich, gesetzlich oder privat krankenversichert zu sein.

Die Kranken- und Pflegekassen übernehmen 95 % des sogenannten Tagessatzes. Darin sind alle Leistungen für die Pflege, Begleitung, Unterkunft und Verpflegung enthalten. Die verbleibenden 5 % muss das Hospiz aus Eigenmitteln aufbringen.

Der Verband der Privatversicherungen (PKV) hat sich für seine Mitglieder der Regelung der gesetzlichen Krankenkassen angeschlossen. Häufig besteht parallel ein Anspruch gegenüber einer Beihilfestelle (z. B. bei Beamten, Pensionären usw.) in unterschiedlicher Höhe.

Von den Hospizgästen müssen lediglich anfallende Zuzahlungen zu ärztlichen Verordnungen (z. B. Rezeptgebühren, nicht verschreibungspflichtige Medikamente) sowie persönliche Kosten (z. B. für Telefon, Fußpflege, Friseur etc.) selbst getragen werden.

Der eigentliche tägliche Bedarfssatz des Hospizes liegt höher als der mit den Krankenkassen vereinbarte Tagessatz. Dieser Fehlbetrag wird von uns mit Hilfe von Spenden und durch das Ehrenamt erbracht.

Was wird bei Aufnahme benötigt?

  • ärztliche Bescheinigung zur Feststellung der Notwendigkeit vollstationärer Hospizversorgung
  • Arztbrief
  • Pflegeüberleitung
  • Personalausweis
  • Krankenversicherungskarte
  • Rezeptgebührenbefreiungskarte
  • Medikamente, die zu Hause eingenommen wurden
  • Patientenverfügung, falls vorhanden
  • Vorsorgevollmacht, falls vorhanden
  • Betreuungsverfügung, falls vorhanden
  • raeumlichkeiten

Unsere Räumlichkeiten

Elf wohnlich eingerichtete Einzelzimmer, jeweils mit Telefon, Fernseher und Internetanschluss liegen an einem freundlich gestalteten Flur. Jedes Zimmer verfügt über ein barrierefrei eingerichtetes Bad und eine kleine, begrünte Terrasse, die auch für bettlägerige Menschen gut zu nutzen ist.
Der Osnabrücker Hauptbahnhof, die Kirche St. Johann, das Marienhospital sowie zahlreiche Geschäfte, Cafés und Restaurants der Innenstadt liegen in unmittelbarer Nähe.

Gütesiegel

Sicherheit durch Gütesiegel

Als zweite Einrichtung in Deutschland erhielt das Stationäre Hospiz Osnabrück das Gütesiegel Stationäres Hospiz® für hervorragende Betreuungsqualität.
Im Mittelpunkt des Siegelprüfverfahrens steht neben der pflegerischen, psychosozialen und medizinischen Betreuungsqualität ebenso die Beziehungsqualität als tragendes Element der täglichen Hospizarbeit.
Zusätzlich zur gelebten stationären Hospizarbeit seit 1997 stellt das Gütesiegel eine weitere vertrauensbildende Maßnahme für die Öffentlichkeit dar und dient der Transparenz, Da der Begriff „Hospiz“ nicht geschützt ist und seine missbräuchliche Verwendung deshalb nicht ausgeschlossenen werden kann, ist das Gütesiegel ein Garant für gelebte Hospizkultur und für die Einhaltung der hohen Anforderungen an das Qualitätsmanagement.

Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement

Für uns spiegelt sich Qualitätssicherung und -entwicklung nicht nur im ergebnisorientierten Blick auf unsere Abläufe wieder, sondern uns liegt viel daran, dass Qualität gelebt wird. Die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Bereiche arbeiten aktiv mit der Beauftragten für Qualitätsmanagement (QM) an den unterschiedlichen Abläufen. Somit gelingt es uns, die wichtige Beziehungsqualität mit einzubeziehen.
Fragen dazu beantwortet gerne unsere QM-Beauftragte Miriam Püschel unter:
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